Julian Grünke zum Bundestagskandidaten gewählt

Am Abend des 07.07.2020 haben die Mitglieder des FDP-Kreisverbandes Tübingen auf ihrer Wahlkreisversammlung in Ofterdingen den Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 290 gewählt. 

Der Hygieneabstand konnte im Hof des Getränkehandels Fuhrmann in Ofterdingen gut eingehalten werden. Auf der linken Seite der ehemalige Bundestagskandidat des Wahlkreises 290 Dr. Christopher Gohl

Die Veranstaltung fand unter freiem Himmel und Einhaltung der Hygienemaßnahmen auf dem Gelände des FDP-Ortsvorsitzenden von Steinlach-Wiesaz Lars Fuhrmann statt. Nachdem Christopher Gohl, der 2017 für den Kreisverband für den Bundestag kandidiert hatte, nicht erneut antrat, stellten sich mit dem Ortsvorsitzenden der FDP Rottenburg Marvin Elsässer und dem Ortsvorsitzende der FDP Tübingen Julian Simon Grünke zwei Junge Liberale zur Wahl. Nach zwei mitreißenden Bewerbungsreden und einer ausführlichen Befragung der Kandidaten, wurde Julian Simon Grünke mit einer absoluten Mehrheit von 18 zu 13 Stimmen gewählt.

Grünke ist 24 Jahre alt und studiert Politikwissenschaft und BWL in Tübingen. Er sei bereits vor der Bundestagswahl 2017 den Jungen Liberalen (JuLis) und der FDP beigetreten, weil er „es nicht verantworten konnte, dass im Parlament kein Anwalt der Bürgerrechte sitzt.“ Er könne „nicht untätig bleiben und zuschauen.“ Seitdem ist Grünke auf allen Ebenen des organisierten Liberalismus aktiv. Er ist Ortsvorsitzender der FDP Tübingen und stellvertretender Vorsitzender der JuLis Tübingen. Außerdem leitet er den Landesarbeitskreis Handwerk und Wirtschaft der JuLis Baden-Württemberg. 

Der Kandidat Marvin Ellsässer bei seiner Vorstellung
Die Wahlkreiskonferenz fand unter freiem Himmel statt. Julian Grünke (Bild Mitte) nach seiner Wahl. Links am Rand der Tübinger Europakandidat Julian Barazi

In seiner Rede betonte er die besondere Situation des Doppelwahljahrs 2021. Die FDP Mitglieder müssten gemeinsam ihr Bestes geben, um die Menschen vor Ort von der FDP zu überzeugen. Dafür brauche es nicht nur den Kampfgeist, der die FDP aus der Außerparlamentarischen Opposition geführt habe, sondern noch ein Quäntchen mehr. 

„Die Freien Demokraten stehen dafür, dass sich jeder nach seinen eigenen Vorstellungen entfalten kann; dafür, dass der Staat einen in Ruhe, aber nicht hängen lässt und nicht zuletzt für die untrennbare ökonomische und persönliche Freiheit. Dabei ist sie immer optimistisch und bietet progressive Lösungen. So habe ich mit meinem Ortsverband ein Klimakonzept für Tübingen vorgelegt, welches lösungsorientiert ist und den Fokus auf Wirkung statt Symbolpolitik legt“, so Grünke. Zudem möchte er die positive Arbeit seines Vorgängers Christopher Gohl fortsetzen und den Menschen zeigen, dass „wir Liberalen schließlich keine kalten kaltherzigen, neoliberalen Penner sind.“

Des Weiteren sei es in einem so großen und vielfältigen Wahlkreis wie dem Tübinger wichtig, dass der Wahlkampf nicht zum Spagat zwischen akademischeren Städten und dem ländlichen Raum werde. Persönlicher Kontakt vor Ort spiele dabei eine zentrale Rolle, da Politik am besten persönlich zu vermitteln sei. 

Als Gast durfte der Kreisverband den FDP Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Pascal Kober begrüßen, der von der aktuellen Lage im politischen Berlin berichtete.

Gastredner war der Bundestagsabgeordnete Pascal Kober
Zur Wahlkreiskonferenz kamen viele Junge Liberale. Marvin Stenzel, Robert Pfeilsticker, Julian Grünke, Clara Seggewiese, Till Lenze, Kristina Mächtle, Irene Schuster, Lars Ingelbach, Benjamin Kurtz, Bernhard Möllers und Philipp Brozé (vlnr)

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