Aktuelles

Julian Grünke neuer Vorsitzender des Tübinger FDP-Stadtverbands

Die Mitgliederversammlung des Tübinger Stadtverbands der Freien Demokraten hat den 24-jährigen Studenten Julian Grünke zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von Bengt Krauß, der nach sechs Jahren nicht mehr kandidierte. Das neue Vorstands-Team besteht neben Julian Grünke aus Dr. Martin Winter (stellvertretender Vorsitzender), Lars Ingelbach (Schatzmeister), Bernhard Möllers (Schriftführer) und den BeisitzerInnen Dorothea Stieler, Marvin Stenzel, Kristina Mächtle und Philip Brozé. Einen Schwerpunkt der politischen Arbeit will der neue Vorstand auf systematische Konzepte für Natur- und Klimaschutz legen, die auf maximale Wirksamkeit und breite Akzeptanz abzielen. Julian Grünke: „Wir wollen mit durchdachten Maßnahmenpaketen überzeugen. Vor allem in der Tübinger Verkehrspolitik gab es in den letzten Jahren viele unzusammenhängende Einzelaktionen, die teilweise mehr geschadet als genutzt haben. Das wollen wir zusammen mit unseren Gemeinderäten ändern.“

Leserbrief zur Berichterstattung zum Europaplatz im Planungsausschuss

Das Europaplatz-Projekt bleibt zweifelsfrei etwas Positives, auch wenn der einführende Text, den die Stadtverwaltung der aktuellen Beschreibung des Sachstands vorausgeschickt hat, eher als Anlass ideologiekritischer Betrachtungen denn als Begründung einer Gemeinderatsvorlage taugt. „Der ZOB“ heißt es da, „wird die Voraussetzung für die Weiterentwicklung Tübingens als eine dem aktiven Klimaschutz sowie einer umwelt- und sozialgerechten Mobilität verpflichteten Stadt schaffen.“ Und kurz danach: „wird die Neugestaltung des ZOB Europaplatz deutlich machen, was lebenswerte Stadtgestaltung für Menschen im Miteinander bedeutet.“ Diese Sätze habe ich kritisiert, nicht weil sie mir in Sachen Ökologie zu dick aufgetragen erscheinen, wie das Tagblatt schreibt, sondern weil sie eine im Übermaß ideologisch aufgeladene Beschreibung eines Infrastrukturprojekts darstellen, das in seinen Grundelementen schon vor über 20 Jahren im Gemeinderat beraten und beschlossen worden war, und das nur wegen der kritischen Zuspitzung der kommunalen Finanzlage in den ersten Jahren dieses Jahrhunderts zeitweilig nicht weiterverfolgt worden ist. Seien wir froh, wenn… Weiterlesen »

Schwerpunkte in Zeiten der Unsicherheit

Fragt man nach, ob die Vorboten einer rezessiven wirtschaftlichen Entwicklung auch im Kreis Tübingen angekommen seien, heißt die Antwort meist Nein; einen Rückgang bei den Gewerbesteuereinnahmen oder eine Verringerung der Vorauszahlungen habe es bislang nicht gegeben, so der Tübinger Oberbürgermeister. Gleichwohl: die schlechten Nachrichten aus der Wirtschaft häufen sich, und die Steuereinnahmen der nächsten Jahre dürften nur noch verhalten ansteigen. In einer solchen Situation werden auch die Konflikte zwischen dem Land und den Kommunen härter, wie das gemeinsame Steueraufkommen zwischen beiden Ebenen durch den kommunalen Finanzausgleich gerecht zu verteilen ist.
Listenplatz 1: Stadtrat Dietmar Schöning

Lasst ab davon!

Ein Versuch, sollte man glauben, dient dazu, etwas herauszubekommen, was man noch nicht weiß. Dass es für Radfahrer bequemer und sicherer wird, Neckarbrücke und Mühlstraße zu passieren, wenn ein Großteil des PKW-Verkehrs ausgesperrt wird, ist eine banale Erkenntnis, die keines Versuchs bedarf.